Zwei Schulen stehen jetzt im Wald

Geschwister-Scholl-Gesamtschule zieht sich Erasmus+-Projekt an Land

Der Wald steht nicht länger still und schweiget, er gerät jetzt mächtig in Bewegung. Denn er steht im Mittelpunkt eines ganz besonderen Schulprojektes. Drei Jahre lang dürfen sich jetzt Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und der ihrer finnischen Partnerschule, der Mertala Gesamtschule in Savonlinna in unterschiedlichen Projekten mit dem Thema Wald beschäftigen. Dafür werden sie sogar finanziell unterstützt, denn die Geschwister-Scholl-Gesamtschule hat bei der diesjährigen Auswahlrunde der „Erasmus+, Leitaktion 2, Strategische Schulpartnerschaften“ eine Bewilligung ihres Antrages für das Projekt „Wald – Vielfalt, Bedeutung und Einfluss auf nationaler und europäischer Ebene“ für eine Laufzeit von drei Jahren erhalten. Schulleiter Christoph Trappe und die Koordinatorin des Erasmus+-Projektes Maria Hüllmann-Passeick erhielten mit den Vertragsunterlagen auch ein Erasmus+-Schild, das sie gut sichtbar im Verwaltungsflur anbrachten und die Schule als koordinierende Einrichtung auszeichnet (s. Foto).

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Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert, denn hinter dem Begriff Erasmus+ verbirgt sich das europäische Bildungsprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Neben der inhaltlichen Arbeit an Projektthemen werden so internationale Austauschprogramme ermöglicht, die bei Jugendlichen den europäischen Gedanken verankern und zum lebenslangen Lernen beitragen sollen. Das Wald-Projekt sieht im ersten Jahr eine Beschäftigung mit Märchen, Sagen und Mythen des Waldes vor. In den Fächern Deutsch, Kunst und Darstellen & Gestalten werden die Schülerinnen und Schüler ihre Lese-, Schreib- und kreativen Fähigkeiten ausbauen. Im zweiten Jahr steht die Bewirtschaftung des Waldes in Finnland und Deutschland, die Nutzung der unterschiedlichen Bäume sowie damit einhergehende Berufsfelder im Mittelpunkt. Im letzten Jahr wird die ökologische Bedeutung des Waldes für Menschen, Tiere, Pflanzen und Klima untersucht. „Dieses Projekt soll dazu beitragen, Schulerfolge zu sichern und dazu motivieren, sich u.a. umweltbewusst und ressourcenschonend zu verhalten“, meint Schulleiter Christoph Trappe.

Artikel von Maria Hüllmann-Passeick / Foto von René Hegemann

 

 

 

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