{"id":1119,"date":"2011-10-03T14:59:47","date_gmt":"2011-10-03T12:59:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gss-dt.de\/wordpress\/?p=1119"},"modified":"2012-02-09T10:42:30","modified_gmt":"2012-02-09T09:42:30","slug":"englisch-kann-tanzerisch-leicht-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.old-gss-dt.de\/wordpress\/englisch-kann-tanzerisch-leicht-sein\/","title":{"rendered":"Englisch kann t\u00e4nzerisch leicht sein"},"content":{"rendered":"<p>(c) Lippische Landeszeitung, vom 03.10.2011<\/p>\n<h2>Sch\u00fcler der Scholl-Gesamtschule erleben eine Woche mit zwei US-Boys<\/h2>\n<p>Von Thorsten Engelhardt<\/p>\n<h2>Englisch lernen ist das eine, Englisch sprechen das andere. Welche Vorteile Sch\u00fcler ziehen k\u00f6nnen, wenn Muttersprachler den Fremdsprachenunterricht bereichern, hat jetzt die Gesamtschule erlebt.<\/h2>\n<div id=\"attachment_1121\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.old-gss-dt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Native-Speaker-Projekt-8e.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1121\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1121\" title=\"Native-Speaker-Projekt-8e\" src=\"https:\/\/www.old-gss-dt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Native-Speaker-Projekt-8e.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"313\" srcset=\"https:\/\/www.old-gss-dt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Native-Speaker-Projekt-8e.jpg 500w, https:\/\/www.old-gss-dt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Native-Speaker-Projekt-8e-300x187.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1121\" class=\"wp-caption-text\">Harlem Shuffle: Doran Hasan, Daniel Greger und Keenan Back haben t\u00e4nzerisch so einiges drauf. Davon \u00fcberzeugen sich hier ihre Mitsch\u00fcler mit den Sprachtrainern Christopher Alexander und Jeff Cobb. FOTO: ENGELHARDT<\/p><\/div>\n<p>Detmold.<\/p>\n<p>Jeff Cobb und Christopher Alexander sind keine Lehrer und kommen auch gar nicht als solche daher. Jeff hatte mal Restaurants in Boston und New York, Christopher kam mit einem Stipendium nach Europa und schreibt an einem\u00a0Roman. Mit diesem Hintergrund waren sie aber in der vergangenen Woche in der 8e der Geschwister-Scholl-Gesamtschule wohl die besten Lehrer, die die Sch\u00fcler f\u00fcr ihr Projekt haben konnten.<\/p>\n<p>\u201eNative Speaker Week\u201c hie\u00df das Vorhaben, das Klassen und Englischlehrerin Maria H\u00fcllmann-Passeick mit den Jugendlichen veranstaltete. Die Woche stand unter einem Motto: \u201eAlles in Englisch.\u201c Deutsch war f\u00fcr die 30 Sch\u00fcler tabu. Stattdessen \u00fcbten sie mit ihren Sprachtrainern vormittags und an drei Nachmittagen Vokabeln und Grammatik \u2013 und zwar weitgehend spielerisch.<\/p>\n<p>Sie erarbeiteten eine Talentshow, Dialoge, eine Tanzvorf\u00fchrung. Sie zeigten\u00a0ihren Trainern Detmold und spielten mit ihnen Kickball in der Sporthalle. Die Ergebnisse der Woche konnten sich dann am Ende die Eltern ansehen,\u00a0die den Aufenthalt der beiden Sprachtrainer finanziert hatten.<\/p>\n<p>Vom Ergebnis in punkto Lernerfolg war Maria H\u00fcllmann-Passeick \u00fcberzeugt. Sie erlebte ganz neue Seiten an ihren Sch\u00fclern. Einige, die sonst\u00a0Hemmungen vor dem Sprachgebrauch zeigten, h\u00e4tten nun nach einer Warmlaufphase munter drauflos geredet, motiviert von gezielten Nachfragen\u00a0der Trainer. \u201eUnd die Worte waren da\u201c, berichtet sie.<\/p>\n<p>Was bringt der Einsatz von Muttersprachlern im Unterricht? Diese Frage leitete auch Anja Plesser von der Universit\u00e4t Paderborn, die der Woche\u00a0in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule beiwohnte. \u201eDie Spr\u00fcnge waren gro\u00df\u201c, best\u00e4tigt sie den Eindruck der Klassenlehrerin. Die Beobachtungen\u00a0und Auswertungen sollen dazu dienen, der Schulb\u00fcrokratie eine Grundlage zu geben f\u00fcr die Entscheidung, ob \u201eNative Speaker\u201c im Unterricht gef\u00f6rdert werden sollen. \u201eBisher ist ihr Einsatz abh\u00e4ngig vom Engagement einzelner\u00a0Lehrer\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p>Tobias Himmerich aus Marienfeld bei G\u00fctersloh kennt auch andere Gegebenheiten: \u201eIn \u00d6sterreich gibt es das an fast jeder Schule\u201c, schildert der Ansprechpartner des \u201eNative Speaker Network\u201c.<\/p>\n<table width=\"602\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"564\">\n<div>\n<div id=\"longtextDiv11\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\" valign=\"TOP\" width=\"515\">\n<h1>Die Welt im Unterricht<\/h1>\n<h4>Learning by doing ist der Kernsatz des \u201eNative Speaker Networks\u201c. Die Sch\u00fcler sollen spielerische Methoden und den alltagsnahen Einsatz der Fremdsprache in ihren Kenntnissen gef\u00f6rdert werden und die Hemmungen vor dem Gebrauch der Sprache verlieren. Das Netzwerk bietet daf\u00fcr Fremdsprachen-Projektwochen in Englisch, Franz\u00f6sisch, Italienisch und Spanisch an. Es verf\u00fcge \u00fcber einen Pool von 50 bis 60 Muttersprachlern, die auch p\u00e4dagogisch ausgebildet sind, berichtet Tobias Himmerich, Ansprechpartner der Gruppe. Die Sprachtrainer arbeiten mit Gruppen von maximal 15 Sch\u00fclern und wollen in ihren Projekten die Lehrpl\u00e4ne um zus\u00e4tzliche Aspekte bereichern. \u201eWir wollen die Welt in den Unterricht hereinholen\u201c, sagt Himmerich. Mehr unter: <a href=\"http:\/\/www.native-speaker-network.de\" target=\"_blank\">www.native-speaker-network.de<\/a>.(te)<\/h4>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>(c) Lippische Landeszeitung, vom 03.10.2011<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(c) Lippische Landeszeitung, vom 03.10.2011 Sch\u00fcler der Scholl-Gesamtschule erleben eine Woche mit zwei US-Boys Von Thorsten Engelhardt Englisch lernen ist das eine, Englisch sprechen das andere. 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