Wenn der Tod naht – ein Besuch im Hospizberatungsdienst

Ein Bericht von Birgit Leßmann

„Wenn der Tod naht, bin ich nicht allein“ (Iman 10f)

– Ein Besuch im Hospizberatungsdienst Detmold –

„Der Tod und das Sterben waren für mich immer ein großes Thema,

  das ich nie verstand.“ (Jiyan 10f)

Am Donnerstag, dem 13.12.12 besuchten wir, der Philosophiekurs des Jahrgang 10, den ambulanten Hospizdienst in Detmold.

Im Unterricht hatten wir uns schon einige Zeit mit dem Thema „Leben, Sterben und Tod“ beschäftigt.

Viele ehrenamtliche Mitarbeiter/innen des Hospizvereins begleiten Menschen beim Sterben und unterstützen deren Familien bei der Trauerarbeit.

 

„Bei der Begleitung von Trauernden ist es wichtig die eigene Meinung und Emotionalität zurück zu stellen.“

Dies erklärte uns Frau Höper, nachdem sie uns sehr gastfreundlich aufgenommen hatte. Danach begann sie mit uns offen über ihre Arbeit zu sprechen. In dem über zwei Stunden dauernden Gespräch tauchten dank der offenen und intensiven Atmosphäre viele interessante Fragen auf:

„Wie ist es für Sie Menschen beim Sterben zu begleiten?“

„Was antworten Sie, wenn Sie gefragt werden: `Wie lange habe ich noch zu leben?`“

„Was tun Sie, bevor Sie in trauernde Familien gehen?“

Durch die selbst gemalten Bilder eines Verstorbenen in seinen letzten Wochen hatten wir die Möglichkeit, die Gedanken und Gefühle sowohl eines Sterbenden, als auch seiner Sterbebegleiterin nachzuvollziehen.

„Ich habe durch den Besuch erfahren, dass ich Unterstützung bekommen könnte, das nimmt mir etwas Angst vor`m Sterben.“ (Iman 10f)

„Ich habe mich gefragt, wie wichtig es für mich ist, von einem Menschen begleitet zu werden, mit dem ich die gleichen Ansichten teile.“ (Ruziye 10f)

„Ich habe einen anderen Blickwinkel auf das Leben, das Sterben und den Tod  kennen gelernt.“ (Ruziye 10f)

Allgemein

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