Was tun bei Cyber-Mobbing?

Zu diesem Thema hatte die Medienpädagogin Frau Sabine Schattenfroh (s. Foto) der Klasse 7a in der Projektwoche viel zu erzählen. Eindringlich wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich gemacht, wie sich der ständige, nicht aufhörende Angriff von Cyber-Bullies auf die Psyche der Opfer auswirken kann und auswirkt, aus welchen manchmal nur kleinlichen Gründen heraus diese Attacken gegen jeden gerichtet werden können, wie es dabei immer Unterstützer gibt, die den Tätern helfen und wie die vermeintliche Anonymität den „Cyber-Tätern“ eine trügerische Sicherheit vermittelt, nicht entdeckt zu werden. „Sicher“ ist im Netz niemand, weder die Opfer noch die Täter, das ist der Klasse klar geworden.

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Umso wichtiger ist es, sich genau zu überlegen, welche Daten, Fotos usw. man von sich selbst in sozialen Netzwerken zugänglich macht. Wenn einmal etwas veröffentlicht wurde, ist es niemals mehr vollständig zu löschen, es wird ein Leben lang gegenwärtig bleiben. An vielen Beispielen zeigte Frau Schattenfroh auf, wie wichtig es ist, sich unbedingt an eine Vertrauensperson zu wenden, wenn man selbst betroffen ist. Beweismaterial muss mit Screenshots sichergestellt werden, um bei der Polizei nachweisen zu können, dass man gemobbt wurde und um eine Strafverfolgung zu ermöglichen.

Die Informationen haben die Klasse sehr nachdenklich gemacht. Sie wollen eigene Regeln für den Umgang mit den sozialen Medien formulieren und sich verpflichten, verantwortungsvoll mit den sozialen Medien umzugehen.

Artikel und Foto von Maria Hüllmann-Passeick

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