2015-01-15 Elternbrief (Link zum PDF-Download)
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,
am Montag, 12.01.2015, wurde im Schulgebäude eine schriftliche Amokdrohung im Schulgebäude für den 13.1.2015 an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule entdeckt. Die Polizei und die Bezirksregierung Detmold haben zusammen mit der Schulleitung die Lage gesichtet und entschieden, dass der Unterricht am Dienstag regulär ablaufen wird.
Durch eine starke Polizeipräsenz auf dem Schulgelände und im Schulgebäude wurde die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Kolleginnen und Kollegen im Rahmen des Machbaren gewährleistet.
Die Zusammenarbeit aller Beteiligten war sehr gut und die Amokdrohung stellte sich im Nachhinein als unbegründet heraus. Das Lehrerkollegium und die Schulleitung bedanken sich ausdrücklich bei den Einsatzkräften der Polizei für die gute und reibungslose Zusammenarbeit. In den Klassen wird dieser Tag mit den Schülerinnen und Schülern in den nächsten Tagen besprochen und aufgearbeitet. Auch die Sozialpädagogen stehen beratend zur Verfügung.
Ich habe die Kolleginnen und Kollegen über die Amokdrohung und den geplanten Polizeieinsatz nach der Entscheidung am Montag Nachmittag über die Vorgehensweise informiert. Auf eine komplette Information der Elternhäuser habe ich verzichtet, da dies in der Kürze der Zeit nicht mehr möglich war. Eine Information über die Homepage hätte durch die öffentliche Aufmerksamkeit im Vorfeld den Polizeieinsatz behindern können. Diese Überlegungen sind nach eingehender Beratung mit den zuständigen Kräften der Polizei getroffen worden.
Die Kriminalpolizei ermittelt zurzeit nach den Urhebern der Amokdrohung und ist für jeden Hinweis dankbar. Wenn es sachdienliche Hinweise im Zusammenhang mit dieser Amokdrohung geben sollte, können diese sowohl bei der Polizei in Detmold (Tel.: 05231-6090) oder bei der Schulleitung genannt werden.
Ich werde zusammen mit der erweiterten Schulleitung und dem Krisenteam der Schule die Vorgänge um den 12. und 13. Januar analysieren und kritisch betrachten, um Handlungsalternativen für ähnliche Krisensituationen abzuwägen. Ich hoffe aber, dass wir auf diese Überlegungen niemals zurückgreifen müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Trappe
(Schulleiter)