Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule hat dieses Jahr erstmalig zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar einen Projekttag für die ganze Schule durchgeführt, in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler sich umfassend mit dem Thema Toleranz und Rassismus befasst haben. Organisiert wurde der Tag von der Schülervertretung.
Die Schule ist als „Schule ohne Rassismus“, „Schule der Vielfalt“ und aufgrund ihres Namens aus Sicht der SV besonders dem Kampf gegen Intoleranz verpflichtet.
Im Rahmen des Projekttages wurden jahrgangsspezifisch Filme gezeigt und eine Lesung durchgeführt. Alle Filme befassten sich mit dem Thema „Flucht und Migration“, die Lesung mit dem Leben der Geschwister Scholl. Die Vor- und Nachbereitung der Filme war dabei aus Sicht der SV entscheidend. Anhand ausgewählter Materialien beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrern mit den Filmen und sollten sich intensiv mit den Themen auseinandersetzen.
Die Verknüpfung der Themen „Flucht und Migration“ mit dem Holocaust-Gedenktag stellt für die SV keinen Widerspruch dar, sondern illustriert das Konzept der Schule: aus dem Namen der Geschwister Scholl entsteht der Auftrag, sich den Herausforderungen der Gegenwart positiv zu stellen und sich für Toleranz und Offenheit einzusetzen.
