Sitzen und Entspannen – Neue Sitzmöbel für die Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Wohin in einer Freistunde, wo in der Pause ein bisschen entspannen? Die Frage lässt sich für Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule demnächst einfacher beantworten. Neue Sitzmöbel werden nach den Sommerferien im Foyer vor der Aula für alternative Möglichkeiten sorgen. Und dazu sind es noch ganz besondere, wie bei dem kleinen Richtfest am letzten Schultag vor der Sommerpause deutlich wurde. In Kooperation mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und mit finanzieller Unterstützung des zdi-Zentrums Lippe.MINT hatte eine Schüler-Arbeitsgruppe aus den Jahrgängen 9 und 10 die Sitzmöbel selbst entworfen und gebaut.

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Das Master-Realisierungsprojekt unter der Begleitung von Prof. Ulrich Nether bestand darin, den Schülern und Schülerinnen in der Aula der Schule einen neuen Aufenthaltsort zum Verweilen und Abschalten zu gestalten. Die Besonderheit des Projekts war laut Nether ein „konsequentes Vorgehen im Sinne des Human Centred Designs: Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten den gesamten Prozess über mehrere Monate hinweg von der Grundlagenermittlung und Konzeptfindung bis zur baulichen Umsetzung gemeinsam mit den Masterstudierenden“. Unterstützung bekamen sie dabei auch von den drei Techniklehren der Schule, Thomas Walkenhorst, Andreas Bahners und Lena Ishorst. Auf offene Ohren trafen dabei die Verantwortlichen bei Thomas Mahlmann vom zdi-Zentrum Lippe.MINT, das das Ziel verfolgt, die in Lippe vorhandenen Aktivitäten und Kräfte zur Nachwuchsförderung im Bereich Naturwissenschaften und Technik zu koordinieren und zu bündeln. Markus Opitz und Markus Dubbert von der Tischlerei der Detmolder Schule halfen besonders bei der Umsetzung.

Zum Richtfest am letzten Schultag vor den Sommerferien traf sich eine Vielzahl von Schülern, Schülerinnen und Lehren nach der dritten Stunde in der Aula ein weihten zusammen mit Schulleiter Christoph Trappe, Bürgermeister Rainer Heller, Thomas Mahlmann vom zdi und den Masterstudierenden die neue Sitzlandschaft ein. Trappe dankte für die gute Zusammenarbeit: „Ich bin stolz auf die Arbeit, die hier entstanden ist.“ Auch Bürgermeister Heller betonte das vorbildliche Engagement aller Beteiligten: „Das Ergebnis ist toll geworden.“ Für die Schüler und Schülerinnen, die in ihrer Freizeit eifrig mitgearbeitet haben, gab es ein Zertifikat. Stellvertretend für die Masterstudierenden bedankten sich Theresa Kellner und Nadine Bauer bei allen Mitwirkenden und betonten, dass das Realisierungsprojekt besonders viel Spaß gemacht habe und sie auch noch einiges von den Schülern lernen konnten.

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