Schneewittchen – voll verzwergt (Bericht über die Aufführung)

Der Literaturkurs des Jahrgangs 12, unter der Leitung von Frau Kurz, präsentierte das Märchen „Schneewittchen“ der Gebrüder Grimm.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Titel war Programm und so verlief die Geschichte etwas anders als erwartet, denn die selbst verfassten Texte wurden von den Schülern des Literaturkurses nur in Anlehnung an das Originalmärchen entwickelt und in Szene gesetzt.

Die traditionellen Elemente blieben natürlich bestehen. So gab es weiterhin die 7 Zwerge, die böse Stiefmutter mit ihrem Zauberspiegel und Schneewittchen, die sterben sollte und zum Schluss heiratete. Also doch klassisch? Nein. „Schneewittchen – voll verzwergt“ beinhaltete verschiedene Märchen der Gebrüder Grimm, die die Schüler des Literaturkurses einarbeiteten. So trafen sich Schneewittchen und Rotkäppchen im Wald. Der böse Wolf schlief seinen Rausch im Haus der Zwerge aus und Rumpelstilzchen machte den Wald unsicher.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Rolle von Schneewittchen wurde auch eher aktualisiert. So heuchelte sie bei den Zwergen vor, dass sie kochen und putzen könnte, welches die Zwerge auch schamlos ausnutzten.

Letztendlich rivalisierten der Froschkönig und König Drosselbart um die Hand von Schneewittchen. Aber wer will schon einen Frosch als König.

Ein weiteres voll verzwergtes Element war der Zauberspiegel der bösen Stiefmutter, der aus drei Teilen bestand und sich nicht einigen konnte, wer denn nun die Schönste im ganzen Land sei.

Rundum eine verzwergte Aufführung.

Den Zuschauern hat es gefallen,  sie würdigten den Auftritt mit entsprechendem Applaus.

Wer weiß, was nächstes Jahr aufgeführt wird, aber es wird auf jeden Fall wieder anders als erwartet. 

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Kultur

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