Ihr nervt nicht und wir helfen euch….. – Gemeinsamer Ausflug der Klassen 5e und 10a am 26.05.2014 in das Umweltzentrum Heerser Mühle

Wenn 10-jährige und 17-jährige gemeinsam losziehen…

Ein gemeinsamer Ausflug von jungen und deutlich älteren Schülern – geht das überhaupt gut? Wir haben es probiert und sind im Rahmen unseres Kooperationsprogramms mit je einer fünften und einer zehnten Klasse in das Umweltzentrum Heerser Mühle nach Schötmar gefahren. Das Wetter spielte zum Glück mit, so dass die Schüler in Kleingruppen das Gelände und vor allem die Werre erkunden konnten. Durch zwei Führungen erhielten die Schüler einen Einblick in die Arbeit und die verschiedenen Bereiche des Umweltzentrums. Besonders spannend war dabei sicherlich das Kennenlernen des Fledermauskellers und der Bienenstöcke. Zur großen Freude der Jungen fand ein Fußballspiel „Groß gegen Klein“ statt. Die fünfte Klasse hat sogar gewonnen!

Alt und Jung gemeinsam unterwegs

Alt und Jung gemeinsam unterwegs

Da die Schüler der zehnten Klasse bereits in vier Wochen ihren Abschluss erhalten und die Schule verlassen, stellte dieser Ausflug leider auch eine der letzten gemeinsamen Aktivitäten dar. Aber ein gemeinsames Abschlussspiel folgt sicherlich noch…

Die Idee hinter dem Ausflug…

Bereits seit Anfang des Schuljahres 2013/14 betreuen Schüler der zehnten Klasse je einen Schüler aus der fünften Klasse. Die Idee ist ganz einfach und knüpft an die Patenschaften in vielen Grundschulen an: die älteren Schüler unterstützen die jüngeren Schüler in unterschiedlichen Bereichen des schulischen Alltags. Die Eins-zu-Eins-Betreuung ermöglicht einen intensiven Kontakt. Jede zweite Woche fand ein Treffen der Paten statt, bei dem Hausaufgaben bearbeitet oder überprüft wurden, Hefte und Mappen wieder in Ordnung gebracht oder auch Probleme besprochen wurden. Im Rahmen eines Streitschlichterprogramms wurde die Situation innerhalb der fünften Klasse besprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht. An dieser Stelle vielen Dank an die Mädchen des Streitschlichtungsteams!

Und, hat die Zusammenarbeit geklappt?

Es war auf jeden Fall eine sehr spannende Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt.

Anfängliche Unsicherheiten auf beiden Seiten behoben sich in der Regel nach den ersten Treffen und die Schüler wurden immer vertrauter miteinander. Es war schön zu sehen, dass Hilfen angenommen und Probleme besprochen wurden. Es gab aber auch herausvordernde Situationen, wenn die älteren Schüler lieber „chillen“ wollten oder die jüngeren Schüler angeblich immer schon alle Hausaufgaben hatten. Ideenreichtum war gefragt und alle haben nach Lösungen gesucht und diese häufig auch gefunden.

Die älteren Schüler erinnerten sich an ihre eigenen Probleme und Unsicherheiten in der fünften Klasse und konnten gerade deswegen gut auf die jüngeren Schülern zugehen.

 

M.-L. Lübkemann / H. Rischke (5e)

A. Bahners / J. Stein (10a)

 

 

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