oder
„..das war ziemlich lustig, weil ich als Matrose auf dem Schiff mitspielen musste.“
Mittlerweile hat das 10er-Praktikum zum zweiten Mal stattgefunden. Die positive Resonanz zu diesem Praktikum war enorm.
Obwohl viele Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Berufswahl noch unsicher sind, war dieses Praktikum dennoch sehr hilfreich. So gibt es auch Schülerinnen und Schüler, die jetzt einen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, weil sie im Praktikum überzeugen konnten und ihren Wunschberuf gefunden haben.
Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch ganz herzlich bei unseren Schulpaten, Herrn Möller, Herrn Müller und Herrn David. Diese drei Herren haben vielen Schülerinnen und Schülern aktiv und erfolgreich bei der Praktikumsplatzsuche geholfen.
Auszüge aus den Praktikumsberichten
Der Mann für das Feine
Ich fand es schwer, ein Metallstück anzureißen und zu körnen, weil ich erst lernen musste, wie ein Höhenreißer funktioniert, um das Stück Metall anreißen zu können. Ich fand aber auch, dass es das Beste war und mir auch am meisten Spaß gemacht hat, weil man danach körnen und bohren musste. Ich habe positive Rückmeldungen bekommen, weil ich schnell und sauber gearbeitet habe.
Michael Oselski, Praktikant als Feinwerkmechaniker, Wilhelm Möller Maschinenbau GmbH
Der Mann für das Grobe
Besonders gefallen hat mir das Entsorgen der nicht ordnungsgemäß funktionierenden Festplatten, weil ich diese dann aufschrauben durfte oder mit dem Hammer draufschlagen musste, um diese in beiden Fällen ganz kaputt zu machen, damit man keinen Zugriff auf die Daten der Festplatte hat.
Marco Friesen, Praktikant als Fachinformatiker/Systemintegration, Kreis Lippe
Selbstständigkeit und Verantwortung
In der zweiten Woche durfte ich das Alles sogar schon alleine machen, ohne dass Jemand noch kontrolliert hat. Meine Aufgabe war es, zwischendurch die kleinen Kisten, die in jedem Behandlungsraum stehen, mit den verschiedenen Spritzen (10, 5 und 2ml), den Pflastern und den Wattepads aufzufüllen. […] Ich habe Fachwörter benutzt, wofür ich sehr gelobt wurde.
Juliana Tide, Praktikantin als Medizinische Fachangestellte, Gemeinschaftspraxis Baumgarten
Teamarbeit
Ich kann keinen Praktikumsplatz mehr empfehlen und tue es für keinen lieber, als den beim dm in Lemgo. Ich habe noch nie so ein herzliches Team kennengelernt. Noch dazu haben die mich gleich in das Team mitgenommen und integriert. Man fühlt sich gleich so, als ob man dort schon viele Jahre arbeitet und die Personen schon in- und auswendig kennt. Die geben dir das Gefühl, dazuzugehören.
Und so etwas stelle ich mir unter einem gelungenen Praktikum vor.
Nelli Wesner, Praktikantin als Drogistin, dm-Drogeriemarkt in Lemgo
Wertschätzung und Respekt
Ich bewundere die Menschen, die diesen Job täglich ausüben und habe höchsten Respekt davor.
Jana Neumann, Praktikantin als Altenpflegehelferin, Diakonis
Berufsehre
Wenn die Arbeit nicht ordentlich aussah, nicht richtig funktionierte oder man am Ende einfach nicht zufrieden war, hat man so lange weiter gearbeitet, bis das Ergebnis am Ende gut war, auch wenn dafür Überstunden in Kauf genommen wurden. Also das hat mich wirklich positiv überrascht.
Roman Moon, Praktikant als Elektriker für Energie- und Gebäudetechnik, Brinkmann ETEC
Stress und besonnen handeln
Schnell drückte ich den Roten Knopf, weil ich nicht genau wusste, was ich machen sollte. Die Mitarbeiterinnen kamen und erledigten alles. Sie sprachen auch mit der Patientin, dass das nicht in Ordnung war. Später wurde ich von einer Mitarbeiterin gelobt, dass ich richtig gehandelt hatte und dass ich auch mit der Stresssituation gut umgegangen sei.
Sueda Taskin, Praktikantin als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Klinikum Lippe
Neue Erfahrungen
Am ersten Tag wurde ich an die Nähmaschine gesetzt. Ich sollte Hosentaschen nähen. Als erstes wurde mir alter Stoff gegeben, an dem ich üben sollte. Die ersten Nähte wurden natürlich krumm und schief, da ich noch nie mit einer Nähmaschine gearbeitet hatte. Doch nach und nach wurde es immer besser.
Fabio Silvestri, Praktikant als Technischer Konfektionär, Firma Isotemp
Der erste Eindruck zählt
Da das Erscheinungsbild des Maklers sehr einflussreich sein kann und oft über Gewinn und Verlust der Kunden entscheidet, musste ich mich anständig präsentieren, was soviel heißt wie: mit einem anständigen Ton und einer selbstverständlich guten Wortwahl versuchen, telefonisch zu kommunizieren und zu beraten, stets gute Manieren aufweisen und auch das äußere Erscheinungsbild zu pflegen.
Isa Sag, Praktikant als Immobilienkaufmann, Immobilien OWL
Unterschiede: Berufe.net und die Realität
Da ich ja keinen richtigen Unterschied erkannt habe, gehe ich mal davon aus, dass ich mir das einfach mal vorstelle, als hätte es einen Unterschied gegeben. Und ich denke, wenn es jetzt einen Unterschied gegeben hätte, würde es daran liegen, dass die Informationen, die im Internet stehen, als allgemein betrachtet werden sollen. Das heißt also im Endeffekt, dass es nicht auf einen Betrieb beschränkt ist.
Wilhelm Kraßmann, Praktikant als Philosoph und Tischler, Tischlerei Bradt
Wir danken allen Betrieben dafür, dass unsere SchülerInnen und Schüler bei Ihnen ein Betriebspraktikum absolvieren durften.
Reinhard Schiffer
Berufskoordinator Sek I



