Die Zauberkugel ist eine aus zwei Holzteilen zusammengesetzte unvollständige Kugel. Diese aus Knete nachzuformen, ist dann doch nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Aber was hat das denn nun mit Berufen zu tun? – Logisch, um diese Aufgabe erfolgreich absolvieren zu können benötigt man nicht nur eine gewisse Fingerfertigkeit, es bedarf auch eines räumlichen Vorstellungsvermögens, wie es z. B. der Tischler haben muss und wie es in vielen technischen Berufen gefordert ist.
Da ist es schon leichter zu verstehen, was am Nachbartisch gemacht wird. Aus verschiedenfarbigen Kabeln, einer Batterie und einem Schalter muss ein Stromkreis aufgebaut werden. „Alles richtig gemacht? Dann piepst der Piepser.“ Berufsfeld? – Elektroniker.
Etwa 20 Stationen waren von Mitarbeitern der Lippebildung eG in der Mensa der Geschwister-Scholl-Gesamtschule aufgebaut. Jährlich findet im Jahrgang 8 der Schulparcours für die Geschwister-Scholl-Gesamtschule und die Heinrich-Drake-Realschule statt. Dieses Jahr gab es zuvor eine Jahrgangsversammlung, um die Schülerinnen und Schüler auf diesen Parcours vorzubereiten und den Ablauf zu erklären. Denn jene Schülerinnen und Schüler, die im technischen oder im sozialen Bereich besonders gut sind, werden zu einem weiteren Parcours bei der Firma Weidmüller eingeladen oder zu einem Sozialparcours der AWO.
Entsprechend hoch motiviert waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache. Mit viel Ausdauer, Konzentration und Geschick wurde geschraubt, gebaut, gelötet, gesteckt. Und das, was auf den ersten Blick nicht schwer aussah, entpuppte sich so manches Mal als eine wahrhaft harte Nuss.
„Die Stationen waren gar nicht so einfach, aber das hat schon Spaß gemacht. Blöd fand ich nur, dass ich zu wenig Zeit hatte. Gerne hätte ich mir noch einen Schlüsselanhänger gebaut.“
Jahrgang 8, ihr habt das ganz toll gemacht!!!
Reinhard Schiffer – Berufskoordinator der Sek I




