Abschlussfahrt 2013 nach Eastbourne/England, ein Bericht von Reinhard Schiffer
„Aber in den Gastfamilien können die doch Deutsch reden…?“ „No, they can’t. That’s why you have learned English, my boy.“
Und so begaben sich dieses Jahr gleich vier unerschrockene Klassen auf eine unvergessliche Entdeckungsfahrt nach England. Eastbourne an der sonnigen Südküste (und es war richtig schön sonnig) war nicht zum ersten und hoffentlich auch nicht zum letzten Mal das Ziel dieser Abschlussfahrt. Die Unterbringung fand in Familien statt. Auf diese Weise kann mal jeder ausprobieren, wie es sich anfühlt und anhört, wenn man/frau tatsächlich nur Englisch als sprachliches Mittel zur Verfügung hat. Außerdem bekommt der „Klassenfahrer“ gleich mal einen Einblick „in the British way of life“.
„Wir haben ein eigenes Badezimmer für uns ganz alleine.“ „Bei uns läuft den ganzen Tag lang der Fernseher…“ „Voll cool, wir haben sogar W-Lan…“ „Das Frühstück: Toast und Marmelade,- und das, wo ich doch keine Marmelade mag.“ „Mit der Klospülung, das habe ich am Anfang gar nicht verstanden…“ „Unser Zimmer ist so klein…“ „Bei uns ist das total sauber…“ „Also bei uns ist das irgendwie nicht so sauber…“ „Die ganze Küche ist schwarz eingerichtet. Sogar die Essteller sind schwarz.“ „Unsere Gasteltern sind voll nett…“ „Wir haben eine Katze und zwei Hunde…“
Neben dem Abenteuer der britischen Familie gab es auch ein attraktives Ausflugsprogramm. Denn eine Klassenfahrt ist nicht einfach nur eine Urlaubsreise, sondern immer auch eine Bildungsreise. So gab es Ausflüge nach Canterbury und Brighton, eine Wanderung für bewegungsfreudige Menschen entlang der Steilküste von Beachy Head und als Höhepunkt ein Tag in London: Stadtrundfahrt, Subway, Natural History and Science Museum, Madame Tussaud’s, Oxford Street, Soho, Covent Garden, Buckingham Palace, Big Ben, Tower Bridge, Piccadilly Circus und und und. Besonders beeindruckend war der abschließende Spaziergang über die Brücken und entlang der Themse mit tollen Ausblicken auf das farbenprächtig beleuchtete nächtliche London. „Whow,- das muss man sich einfach merken…!“
















