112 – Der Schulsanitätsdienst besucht die Rettungswache

Zum Alltag der Schulsanitäter der Geschwister-Scholl-Gesamtschule gehört es auch, bei schweren Unfällen die Rettungssanitäter zu rufen und einzuweisen. Aus diesem Grund haben wir uns die Rettungswache angesehen und wollten mehr über den Beruf erfahren.

Lars Weckner von der Feuerwache am Gelskamp in Detmold empfing uns zusammen mit einigen Kollegen und einer Kollegin sehr herzlich. Nach einigen allgemeinen Informationen über das Rettungswesen konnten wir uns einen gerade frisch gewaschenen Rettungswagen zeigen lassen,- und das nicht nur von außen.

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Im Rettungswagen (RTW) 1 – Ort vieler dramatischer Schicksale

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Der Notfallkoffer vor dem Öffnen…

Wir erfuhren, dass das Rettungssystem in Lippe auch für den ländlichen Raum gut ausgebaut ist und es Rettungswagen an verschiedenen Standorten gibt. So muss im Ernstfall niemand sehr lange auf einen Rettungswagen warten. Im Notfall käme auch der Rettungshubschrauber zu Hilfe. Über den Einsatz entscheidet die Leitstelle in Lemgo.

Etwas merkwürdig ist es schon, in einem Rettungswagen zu stehen. Sieht oder hört man diese Wagen doch recht häufig mit Blaulicht und Sirene durch die Stadt sausen. Und so manches Drama wird sich darin zugetragen haben.

Über das Berufsbild des Rettungssanitäters lässt sich sich so einiges berichten:

In Detmold haben wir eine freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichem Personal. Die Ausbildung und der Einsatz als Rettungssanitäter gehören hier mit zum Berufsbild der hauptamtlichen Feuerwehrkräfte. Die Einsatzaufgaben sind ausgesprochen vielfältig und erfordern gut ausgebildetes, technisch versiertes Personal, das körperlich leistungsfähig und psychisch belastbar sein muss. Teamfähigkeit, Einsatzfreude sowie eigen-verantwortliches Denken und Handeln gehören ebenso zu den Voraussetzungen.

Der Beruf ist in jedem Fall sehr abwechslungsreich und zugleich außerordentlich anspruchsvoll. Außerdem hat man 24-Stunden-Dienste.

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… und nach den Öffnen. Der Rettungsassistent kennt den Inhalt, darf aber nur wenige Medikamente ohne ärztliche Anweisung selbstständig verabreichen.

Nach der etwa zweistündigen Führung, die auch die eindrucksvolle Vorführung der „Feuerwehrstange“ (es gibt sie wirklich) beinhaltete, bedankten wir uns bei Herrn Weckner für die interessanten Einblicke in diesen vielfältigen Beruf.

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Wie kommt die Rettungsliege in den Rettungswagen? Im Vordergrund rechts übrigens ein ehemaliger Schüler unserer Schule als Praktikant.

 

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Der Defibrillator setzt im Notfall Stromschläge. Dieses Profi-Gerät kostet allerdings etwa soviel wie ein Kleinwagen.

 

Berufsqualifizierung

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